Garage heizen (Tipps) | Im Winter beheizen gegen Frost

Gerade im Winter ist das Auto durch Frost extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Wohl dem, der eine Garage sein Eigen nennen kann. Doch selbst in der Garage ist das Fahrzeug nicht vor extremen Minusgraden geschützt.

Schnell kann in einem strengen Winter die Temperatur innerhalb der Garage den Frostpunkt erreichen. Da kommt schnell die Idee auf, eine Garagenheizung als Frostschutz einzubauen. Zumal es auch einen Unterschied macht, ob man in ein kaltes Auto oder in ein warmes Auto einsteigt.

Schließlich liebt man als Mensch ja Bequemlichkeit und diese kann mit einer Garagenheizung erreicht werden. Doch wie kann man heizen und was ist bei einer Garagenheizung zu beachten?

Nicht jede Form der Heizung ist geeignet

Bei der Suche nach einer Garagenheizung kommt man schnell auf die vermeintlich einfachste Möglichkeit – Holz und Gas. Allerdings sind diese beiden Heizungsformen am wenigsten für das Beheizen einer Garage geeignet.

Zum einem Arbeiten beide mit einer offenen Flamme und nicht umsonst ist in Werkstätten ein Hinweis angebracht, das offenes Feuer verboten ist. Schließlich können sich in der Garage Dämpfe bilden, die sich entzünden könnten.

Außerdem entstehen durch die Verbrennung im Holzofen Abgase oder Gase, die nach Außen geleitet werden müssen. Was wieder entsprechende Be- und Entlüftungsanlagen und bauliche Veränderungen, wie Schornsteine und Entlüftungsrohre, notwendig macht. Letzteres gilt übrigens auch für die Dieselheizung, da hier Abgase entstehen.

So heizen Sie Ihre Garage im Winter

Verschieden praktische Lösungen zur Heizung der Garage

Sehr viel praktischer ist eine Garagenheizung, die mit elektrisch betrieben wird. Diese besitzt keine Flamme, es entstehen keine Abgase und es müssen keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden. Wählt man überdies eine mobile Heizung, kann diese nicht nur zur Heizung der Garage verwendet werden, sondern auch bei einer Party für Wärme sorgen.

Als Lösungen gibt der Markt hier einiges her. Das beginnt bei dem allseits bekannten Heizlüfter, über den Radiator bis zu Heizungen auf Basis von Infrarot. Alle diese Systeme haben ihre eigenen Vorteile. So lassen sich bei Heizlüfter und Infrarotheizungen der Wärmestrom punktgenau ausrichten. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn Feuchtigkeit von bestimmten Stellen abgehalten werden soll.

Ein Radiator hingegen sendet Wärme nach allen Seiten aus. Das ist dann sinnvoll, wenn der gesamte Raum geheizt werden soll oder in der Garage Dinge lagern, die nicht direkter Wärme ausgesetzt werden sollen.

Eine Garagenheizung ist gut für die Umwelt – mit Einschränkungen

Gerade in der heutigen Zeit spielt die Umwelt eine große Rolle. Sicherlich könnte man jetzt einwenden, dass das Beheizen einer Garage aus umweltpolitischer Sicht sinnlos ist und Energieverschwendung sei. Diese Einwände mögen richtig sein, wenn man mittels des Stromnetzes heizen würde. Aber auch hier gibt es eine einfache und praktikable Lösung und diese nennt sich Solar.

Tolle Anleitung, wie Sie Ihre Garage oder Werkstatt richtig heizen

Ein paar Solarpaneele auf dem Garagendach und ein entsprechender Akku reichen aus, um eine Garage zu beheizen. Je nachdem wieviel KW die Solaranlage erzeugt, kann sogar der gesamte Stromverbrauch abgedeckt werden. Da eine Frostschutzheizung nur im Winter benötigt wird lässt sich der erzeugt Strom während der warmen Monate ins Netz einspeisen, wodurch die Anlage kostengünstig wird.

Die Garagenheizung im Winter kostengünstig heizen

Gerade im Winter wird der Strombedarf für das Heizen eher höher sein, aber auch hier lässt sich Abhilfe schaffen. Zum einem wird die Garage in der Regel während Nachtzeit benutzt. Am Tag ist die Garage oft leer und ein heizen ist daher nicht beheizt erforderlich.

Eine einfache Zeitschaltuhr reicht schon, damit die Heizung nur zu bestimmten Zeiten anspringt. Auch muss man keine Temperaturen von 18 oder 20 Grad halten. Eine Einstellung von rund 10 Grad reicht für einen effektiven Frostschutz bereits aus.

Durch ein Thermostat und einen Frostschutzwächter springt die Heizung im Winter auch nur dann an, wenn es notwendig ist. Eines muss allerdings auch gesagt werden – die meisten Garagen sind zumindest bei der Erbauung nicht für eine Heizung ausgelegt.

Der Grund liegt in der fehlenden Wärmedämmung, die bei einer Garage keine Rolle gespielt hat und oft immer noch nicht spielt. Hier kann das Heizen schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit werden. Schließlich wird die Wärme nicht in der Garage gehalten, sondern sehr zügig an die Außenwelt abgegeben.

Sollten Sie mit dem Gedanken eine Garagenheizung einzubauen, prüfen Sie vorher ob diese mit einer Wärmedämmung ausgestattet ist. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie diese eventuell vorher anbringen. Da helfen auch ein Frostwächter und heizen nicht viel.

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